Arthur Findlay College

Arthur-Findley

Seminarwoche Medialität im Arthur Findlay College Stansted Hall in England

 

Gut, ich hatte mich im letzten Herbst angemeldet obwohl ich nicht genau wußte was mich dort erwartet, was ich dort tun würde… Doch da ich solch „verrückte" Dinge seit nunmehr 10 Jahren immer wieder mache, passte dies hier sehr gut in „die Zeit".

 

Und – es war eine der schönsten Erfahrungen im Rahmen der spirituellen Ausbildungen und Seminaren der letzten 10 Jahre. Obwohl – ich habe in diesen 10 Jahren Hunderte von wundervollen (!) Erfahrungen machen dürfen.

 

Was war an dieser Woche so schön, so besonders? Da gibt es viel aufzuzählen:

 

Beispielsweise das Haus (wie ein altes englisches Schloss mit einer ganz besonderen Energie), ein unglaublich schönes Gelände mit einem tollen Park und uralten Bäumen, die Unterkunft (in renovierten Nebengebäude, die fabelhafte Organisation (Administration, Kurse, Räume, Übersetzung, Heilerangebote…), die erstklassige Verpflegung, die hervorragenden Tutoren, die Leiterin des Hauses - Margret, die Vorträge und Workshops, kurzum - alles war einfach super!

 

Das Folgende hört sich vielleicht wie eine Einschränkung dieser Feststellung an, ist es aber nicht.
Durch meine intensive Rückführungsarbeit kommt es ja oft für meine Klienten zu Begegnungen mit Verstorbenen, mit Geistführern, usw. So war der Kontakt mit der Geistigen Welt in Stansted Hall für mich nicht ungewöhnlich. Bin ich doch über die Jahre schon vielen Geistwesen, Verstorbenen, Besetzungen, Geistführern, etc. begegnet…

 

Was ich jedoch im College beeindruckend fand, war die Selbstverständlichkeit mit der hier alle Beteiligten, Tutoren, Dolmetscher, Bürokräfte, Küchenpersonal, Gottestdienstbesucher, die Bevölkerung und letztlich auch die etwa 100 deutschsprachigen Schüler mit Medialität, mit Kontakten mit der geistigen Welt umgehen. Es ist definitiv anders als in Deutschland, auch wenn sich hier mittlerweile vieles verändert.

Nun gut, was haben wir denn erlebt? Einige Beispiele:

Es gab viele Vorträge der Tutoren zum Thema Medialität, die Arbeitsweise der Medien, die Historie des Spiritismus, etc. Auch die, die sich vorher nicht sehr mit dem Thema befassten, wussten spätestens nun, dass es ein ganz normaler Bestandteil des irdischen Lebens ist, Kontakt zur „Jenseitswelt zu haben".

Es gab öffentliche Vorträge wie ein Gottesdienst in dem die Tutoren/ Medien den Kontakt zwischen Verstorbenen und Besuchern herstellten.

In diesen Kontakten ist es nach der Arbeitsweise der spiritistischen Gesellschaft strenge Vorgabe, den Beweis für die Echtheit der Identität des Verstorbenen zu erbringen. (in meinen Rückführungen bedarf es dieser Beweise nicht, da meine Klienten die Verstorbenen oft „live" erleben…)
Beispiel: Ein Mann (Einheimischer) wurde während des Gottesdienstes in den Kontakt mit seinem verstorbenen Vaters gebracht. Dieser teilte einige Dinge mit, die sonst niemand wissen konnte. Unter anderem hatte der Sohn in vielen Gesprächen und Gelegenheiten immer wieder versucht den Vater zu beschwindeln, also hinters Licht zu führen. Nun teilte der Vater durch das Medium mit, dass er immer gewusst hätte wenn sein Sohn unehrlich war. Heute würde er dies immer noch tun, und zwar mit seiner Partnerin. Der Vater sprach diese an, - und sie bestätigte es. „Doch auch Deine Partnerin bemerkt deine Schwindeleien…" Auch dies bestätigte sie. Eine sehr beeindruckende „Vorstellung" und etwas peinlich für den Sohn des Verstorbenen vor etwa 120 Zuhörern.

Nun könnten wir uns ja fragen warum diese Kontakte hergestellt werden. Aus der Rückführungsarbeit erlebe ich nicht selten Menschen die sehr unter dem Verlust eines Menschen leiden. Auch haben viele große Probleme den Sinn im Leben zu entdecken, die Frage „gibt es etwas nach dem Sterben…"
So wie meine Klienten sehr oft alleine über die Klarheit, dass es eine „Geistige Welt" gibt glücklich sind, so gilt das auch für alle Teilnehmer und Besucher in Stansted Hall.

Auch in den Workshops wurde oft so gearbeitet wie es uns die Tutoren in ihren Beispielen vormachten, also auch von uns, den Teilnehmern.

Das Arbeiten von der Bühne aus war mir dabei nicht wichtig, da ich es für mich momentan nicht als Aufgabengebiet sehe. Bei dieser Arbeitsweise spricht das Medium die Gruppe der Zuhörer/ Besucher an und gibt Informationen eines Verstorbenen oder Geistwesens weiter. Es folgen so viele konkrete Infos bis einer der Anwesenden zweifelsfrei weiß, das diese Infos für ihn bestimmt sind. Weitere Infos und Botschaften folgen…

Ich werde einige Aspekte zusätzlich in meine Klientenarbeit hineinnehmen. Nein, letztlich verändert sich meine Arbeit immer automatisch wenn ich weitere Erfahrungen gemacht habe.

 

Also: Ich war begeistert, all‘ das erlebt zu haben und denke, Stansted Hall wird uns wiedersehen…