Eine Phantasiegeschichte

Eine Phantasiegeschichte


(Hinweis:
Es handelt sich ausnahmslos um Sitzungsinhalte mit Klienten. ich fasse sie so zusammen als sei es eine Seele gewesen: Teilweise habe ich den Wortlaut so übernommen wie die Klienten es erlebt und ausgesprochen haben)

Die Seele Aramis schaut zusammen mit ihrer Seelenfamilie auf einige der vielen Erfahrungen die ihr Hüter der Akashachronik zusammengetragen hat. Der Reiserückblick führt sie zuerst in eine Erfahrung die der Hüter "das Erleben des Gefühls Stolz" nennt.
Und sofort beginnt Aramis ihren Seelenschwestern und Brüdern zu berichten:

"Ich spüre eine bedrückende Situation, es liegt eine schwere Last auf mir."

Es war auf der Erde, in Schottland. Ich sehe mich als Schotten, ich trage einen Schottenrock, eine Jacke, einen Schal, eine lange Haarpracht.
Mein Name ist Steve und ich bin 30 Jahre alt. Ich bin der Führer eines kleinen Clans dem ein entscheidender Kampf bevorsteht.
Ich bin ein wahnsinnig stolzer Mann, ein Hüne von einem Mann. Diesen Stolz spüre ich bis in die letzte Zelle, bis in die Fingerspitze, bis in die Zehen.
Es ist ein tolles Gefühl. Es ist unbeschreiblich, dieser Stolz, purer Stolz. Und für diesen Stolz und für meinen Clan würde ich in den Tod gehen.
Wir erwarten einen Kampf gegen die Krone und wir sind dem anderen Heer deutlich unterlegen. Sie wollen uns unser Land wegnehmen und das wollen wir nicht zulassen. So stehen wir uns nun auf dem Schlachtfeld gegenüber. Doch die Krone ist nicht mein (unser) einziger Gegner, denn einer meiner Vertrauten ist ein Verräter, er hat uns an die Krone verraten. Er steht neben mir, ich schaue ihn an und ziehe mein Schwert (eine riesige, schwere Waffe, auf der sich ein großer Mann wie ich im aufrechten Stand bequem abstützen kann). Eine Waffe, die zu einem stolzen Krieger dazu gehört, sie ist wie ein Teil von mir. Ich ziehe die überaus scharfe Klinge an seiner linken Halsseite vorbei und trenne ihm dabei den Kopf ab. Ich spüre förmlich die Klinge in der Handinnenfläche, das tut gut, er hat’s verdient, er muss büßen.

Und schon ist Aramis zurück aus der Erfahrung. Oh Mann sagt seine Dualseele, das war ein harter Kampf! Das hat dir doch bestimmt viel Karma eingebracht. Sie schauen zum Hüter der Akasha Chronik und der schüttelt mit dem Kopf. „Du hattest dir vorgenommen diesmal Verrat mit den zeitgemäßen Mitteln zu ahnden, dich um deinen Clan zu kümmern und alles für ihn und deine Familie zu tun.
Das hast du auf bemerkenswerte Weise gemacht, warum solltest du deshalb Karma verursacht haben?"

Einer der Seelenbrüder fragt Aramis Dualseele: „Was hattest du denn für eine Rolle?" „Ich war der Verräter lacht die Dualseele. Von euch wollte das ja niemand übernehmen."

Aramis fragt seine Seelenfamilie: „Wer von euch erinnert sich denn noch an den Moment in dem alles, ich meine Alles begonnen hat, das Spiel des ALLES in ALLEM?"

Der Hüter sagt: „Erlebe es selbst und prompt ist Aramis im Urlicht!"

Das Urlicht

„Ach, ist das schön hier, so etwas habe ich noch nie zuvor gefühlt (die zuhörenden Seelen lachen: wenn Aramis wüsste- er hat immer alles vergessen ). Noch nie hab ich ein so intensives Licht gesehen. Und dieser tiefe Innere Frieden...

"Eine Hand streckt sich mir entgegen. Sie nimmt mich auf und trägt mich inmitten dieses Lichts.
Ich weiß, es ist das Urlicht – ich bin hier geborgen, es ist einfach nur schön!!!" Es öffnet sich von selbst eine Türe, unendliche Weite zeigt sich. „Ich bin angekommen, bin im Kosmos und ein Teil von Allem, EINS.
Es steht jemand vor mir, weiß, strahlend, warm. Seit Beginn meiner Reise ist dieser jemand bei mir… Nein, stimmt nicht, es sind zwei, ein männliches Wesen, und ein weibliches, sie sagen: „Du musst jetzt nicht wissen wer wir sind…aber wir begleiten dich schon immer und immer noch, in jeder Sekunde".

„Nun darfst du betrachten wie „das scheinbare Chaos sich ordnet". Spüre das es sich ordnet", sagen die beiden.

"Und so wie sie sagen, spüre ich in diesem Moment, dass etwas grosses schöpferisches passiert. Das Universum entsteht. Unglaublich was nun im Zeitraffer an mir vorbei fliegt. Und was ich in meinen Erdenleben nie glaubte: Alles ist beseelt!
Und ich weiß worauf es ankommt: Ich warte darauf zu helfen das der Geist sich vervollkommnen kann. Ich empfinde eine extreme Freude das ich eine Aufgabe habe die ich jetzt erfüllen kann.
Auch meine Helfer freuen sich!
Das Ausfließen aus dieser mütterlichen und väterlichen behütenden Energiewolke ist befreiend, wie durch eine Membran, sie öffnet sich, alles strömt aus, und dennoch ist alles verbunden.
Es ist eine Erfüllung für den Geist, für jeden Anteil, ein Ausströmen voller Erwartung

Es wartet das Abenteuer, ich darf dazulernen…"

Und sofort danach schickt der Hüter Aramis in das nächste Erlebnis. Er betrachtet sich jetzt das Ankommen auf der so genannten Zwischenebene, der Ort wo sich die Seele nach der Inkarnation erholt.

Aramis erzählt seinen Seelengeschwistern: "Ich spüre, wie meine Seele den Körper eines alten Mannes über die Brust verlässt. Ich schaue noch einmal auf diesen Körper der für dieses Leben meine Wohnung war. Ach, wie ruhig und friedlich er jetzt da liegt, kaum zu glauben dass wir einige heftige Lebenserfahrungen erlebt haben...
Meine Kinder in diesem Leben, meine Frau und mein Engel holen mich ab und führen mich in ein wunderschönes sanftes Licht, die Licht- oder auch Zwischenebene. Dort werden nun mit mir meine Lebensaufgaben diskutiert und geklärt. Das ich das in meinem Leben nicht wusste, ich habs wohl vergessen.

Wichtig waren meine Erfahrungen als alter Mann, Einheit, Eins Sein und Frieden mit der Natur und meinen Pferden zu erleben.
Den Tod meiner Kinder und meiner Frau zu verkraften das war hart, aber es war meine Wahl, meine Lebensaufgabe. Ich bin beinahe an ihr zerbrochen, wollte mich selbst umbringen. Doch dann hatte ich wohl Helfer die mich unterstützt haben. Meine verstorbene Frau hat mir in dieser Phase aus dem Jenseits beigestanden und geholfen, dass ich den Selbstmord nicht durchführte.

Anschließend fand ich langsam Trost in der Natur und meinen Pferden.
In diesem Leid habe ich so viel Energie – meine Seelenanteile abgegeben.
Nun lässt der Hüter der Akasha Chronik viel Energie, reines Licht in mich fließen und sagt es seien die Seelenanteile der Freude, des Vertrauens und der Liebe. Ich hatte sie abgegeben, damit ich die Situation mit dem Verlust der Familie ertragen konnte."

Und schwupps ist Aramis zurück. Er schaut den Hüter an und der sagt:

"Die Geschichte eines Lebens ist nicht mehr, als eine Sternschnuppe. Hat man einen Moment die Augen zu, ist sie weg". „nehmt als Seelen doch nicht alles so wichtig, es sind Lernerfahrungen die so schnell vorüber sind, nicht mehr und auch nicht weniger"

Eine der Seeelengeschwister fragt: "da gab es doch Phasen der Menschheit die nahezu so leicht waren wie hier auf der Lichtebene."

"Nun, sagt der Hüter, dann schaut euch als ein Beispiel dazu "Atlantis" an."

Schon wieder unterwegs... geht es sofort ins Licht. Aramis berichtet: „Ich erlebe mich fast schwebend in einem lichtvollen Raum.
Es geht weiter in einen großen Raum in dem es viele Wesen gibt die aussehen wie Menschen. Aber es fühlt sich so leicht an... Eine unglaubliche Energie ist hier.
Alle lassen hier ihre Herzenergie zusammenfließen und bündeln sie in etwa 10 Meter Höhe an einem Punkt. Es ist eine unglaublich kraftvolle Energie! Es ist reinstes, rosafarbenes Licht, reine Herzenergie.
Auf einem Platz vor dem Gebäude sehe ich wie Menschen sich versammeln, wie sie mit Energien arbeiten, sich austauschen, gemeinsam meditieren. Ein Wesen das sich Ashtar nennt kommt auf den Platz. Obwohl er einer von uns ist schauen wir voller Achtung zu ihm -

Ich höre ihn sagen:"

"Brüder und Schwestern. Viele von Euch sind sich ihrer Leben in den tiefen Schwingungen als Mensch, aber auch in hohen Schwingungen als Bewohner anderer Planeten gewahr. Und aus eben diesem Bewusstsein heraus möchte ich euch einige Dinge sagen, vor allem denen die sich entscheiden in tiefere Schwingungen zu inkarnieren:

  • Seid die Liebe
  • Habt immer Vertrauen, denn ihr wisst, es kann euch nie etwas zustoßen, die Seele ist ewig
  • Alles ist im Fluss, alles geschieht, denn die Geschichte ist bereits geschrieben
  • Seid immer im Herzen
  • Auch das Dunkle müsst ihr mitnehmen, mit Liebe und Herz, dass ist die Konsequenz der Dualität
  • Auch den Wahrhaft Mächtigen sollt ihr Liebe schenken
  • Viele Menschen haben Angst, sie müssen begleitet werden, sie brauchen eure Hilfe
  • Alle sind Eins, deshalb kann niemand zurückgelassen werden
  • Zeigt was Liebe ist
  • Auch die Erde ist wie ein Herz, liebt sie
  • Alles wächst in sein Bewusstsein, alles wächst
  • Es gibt keine Fehler- keinen Stillstand, alles ist im ständigen Fluss
  • Denkt daran - auch Danken ist wichtig
  • Jeder ist einzigartig
  • Jedes Lächeln ist wichtig, habt Verständnis, geht in die Welt und schenkt ein Lächeln, das ist der Anfang, Großes entsteht
  • Die Zukunft ist bereits geschrieben und somit vorhanden………. Vieles mehr noch lehrt Ashtar, doch:

schon geht der Flug weiter: 2Aramis, schau dir etwas an was dir zeigt wie Männliche und weibliche Energien im großen Spiel funktionieren..."

„Ich sehe mich vor einem Spiegel und erkenne nur eine Körper -Seite.

Und ohne etwas zu machen sehe ich mich als Bauersfrau. Ich sehe das mein Mann verunglückt ist. Nun muss ich seine Aufgaben mit übernehmen. Er gängelt mich ständig, alle Drecksarbeiten muss ich machen, ich bin für ihn wie eine Sklavin.

Ein weiteres Leben erlebe ich. Lustig sehe ich aus. Wie im Rokoko gekleidet lebe ich die Weiblichkeit. Toll sieht das aus. Weibliche Rundungen... Doch jegliche Aktivitäten fehlen. Alles ist so langweilig, nur die Fassaden stehen, das Innen, die Seele bleibt verborgen. Viele Männer werben um mich, doch ich habe keine Lust auf diese Masken.

Traurig sterbe ich. Und ich höre mich sagen:

  • Nie wieder will ich einen Mann den ich nicht wirklich will
  • Ich will nie wieder so verletzt werden
  • Ich will nicht mehr im Stolz gefangen sein
  • Ich will mich der Liebe nicht mehr verschließen
  • Ich will immer glücklich sein

Und ich weiß, dass diese Sätze, Glaubenssätze mich in vielen Leben begleitet, beschränkt, begrenz, behindert haben…
Schnell wandelt sich die Traurigkeit und ich tauche in ein wunderschönes Licht ein in dem ich einige Zeit verweile...
Merkwürdig, plötzlich taucht wie aus dem Nichts ein Engel mit einem Kind, einem Mann und einer Frau auf. Er zeigt mir die Leben in die ich hinein geschaut habe nochmals als Film:

Dass Kind zeige mein Inneres Kind sagt er. Es hat einige tiefe Verletzungen aus der Kindheit. Es wurde nie ernst genommen, immer zurückgewiesen. Der Mann, mein Innerer Mann, leidet unter der Mißachtung und der Verachtung durch die Frauen, die weiblichen Energien. Er ist zutiefst traurig und wünscht sich Liebe und Anerkennung.
Die Frau, meine Innere Frau ist sehr verletzt durch die Verletzungen des Mannes; Missbrauch, Machtmissbrauch, Unterdrückung, und vieles mehr.
Es dauert etwas, doch dann können alle 3 die Liebe der anderen und meine annehmen.2

Baum

"Und wieder fliege ich" sagt Aramis, "doch was ist das, ich sehe mich als Baum. In einem riesigen Wald erlebe ich einen vernichtenden Brand. Während vorher ein tiefer Frieden und das EINS-SEIN zu spüren war, kommt jetzt eine zerstörerische Kraft zum Ausdruck. Alle Bäume spüren, dass jetzt die Zeit zu Ende geht.
Als Baum habe ich Angst vor dem Gehen und der damit verbundenen Vergänglichkeit meiner Stärke. Ich spüre die Angst in meinem ganzen Stamm. Ich fühle mich außerdem jetzt sehr alt und kann Feuer und Wind kaum noch trotzen. Ein Gefühl von Trauer kommt auf, da ich meine Stärke verloren habe.
Das verheerende Feuer bringt mich nun zu Fall. Das Feuer hat eine unglaubliche Macht und fühlt sich heftig an. Ich spüre meine Vergänglichkeit und stürze um. Als Baum kann ich das kaum zulassen, ich mag kein Vergehen und erzwungenes Loslassen.
Und dennoch erlebe ich in der Verbindung mit Mutter Erde, dass es wieder einen neuen Anfang gibt, nichts vergeht. Diese Wahrnehmung hat die Ausstrahlung des „Ewigen Seins".

„Und?", sagt der Hüter zu Aramis, nun hast du schon einen kleinen Vorgeschmack wie sich Eins Sein anfühlt, willst noch etwas?

„Ja, noch eine Erfahrung":

So erlebt sich Aramis in einer sehr traurigen Situation.
Rückblickend erlebt er ein Leben als Mutter.
Es ist eine unerwartete späte Schwangerschaft und mit ihrem Lebensgefährten ist sie unglaublich glücklich. Beide lieben sich sehr. Und das Kind krönt diese intensive Verbindung. Doch in einem Moment der Unachtsamkeit stirbt es. Als beide es entdecken überschütten sie sich mit gegenseitigen Vorwürfen - jeder hält den anderen für dieses schreckliche Leid schuldig. Obwohl beide diese unglaublich Liebe noch empfinden entfernen sie sich immer weiter voneinander, können sich selbst und dem anderen nicht verzeihen. Vereinsamt stirbt Aramis ebenso wie der Lebensgefährte alleine.
Auf der Zwischenebene kommt es zu einem langen Austausch mit beiden Geistführern und Schutzengel. Beiden Seelen wird in diesem Rückblick klar, dass es in diesem Leben um das Verzeihen ging. Bereits früher hatte es etliche Inkarnationen mit ähnlichen Ereignissen gegeben, man liebte sich sehr, doch führte Leid, Trennung und Verletzung immer auch zu Schuldzuweisungen, Trauer, fehlender Verzeihung, fehlender Selbstliebe, etc.
Nun gehen beide Seelen, Dualseelen ins Urlicht und erleben dort, dass es im Ursprung nur die unendliche bedingungslose Liebe gibt und gab, dass das EINS SEIN jegliche Trennung zur Illusion macht.

Und wieder gibt der Hüter einen abschließenden Hinweis zum Betrachteten:

„Am Anfang war alles EINS, und am Ende wird es wieder EINS sein. Die Menschen kennen einen Zustand den sie Bewusstheit nennen. Und in diesem Zustand erkennen sie: „es war immer alles EINS", doch die Inkarnationen werden immer vom Vergessen begleitet. Beginnt der Mensch in seiner Existenz sich zu erinnern, weiß er das es keine Trennung gibt.
Es ist alles nur Illusion"

Und alle, Aramis, seine Seelenfamilie, der Hüter und die vielen anwesenden Wesen amüsieren sich über das Leben an sich, die Illusionen und die vergesslichen Menschen…

So weit der Ausflug.

Fiction? Phantasie?

Ich weiß nicht wie viel Erfahrung Du hast?!

Ich, als der frühere Kopfmensch hätte das eben gehörte vor wenigen Jahren als reine Phantasie belächelt.
Heute glaube ich nicht, ich weiß! Und selbst wenn mein Kopf sich nochmals in den Vordergrund drängelt, wird dieses Wissen nicht mehr angezweifelt. Zu vielfältig und bunt, wundervoll und erstaunlich sind die Erfahrungen, persönliche – aber auch die der Klienten.

Aber: müssen wir das alle entdecken? Warum soll ich mich selbst entdecken? warum suchen? was hat es auf sich mit dem Inneren Kind und den Männlichen und Weiblichen Anteilen? haben wir alle gleiche Erfahrungen? betrifft Karma alle? was ist mit jungen und alten Seelen? den Kosmischen Gesetzen? dem Resonanzgesetz? der Reinkarnationslehre? der Kirche, den Religionen? was hat es auf sich mit dem Thema Seelenpartner? was bedeutet denn schlussendlich EINS-SEIN?

Auf den vielen Unterseiten der Homepage entdeckst Du viele Deiner Fragen und viele Antworten darauf!

Dieser Text war Teil eines Vortrages im Albert Schweitzer Haus Bonn 2015

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