Energietrennung

Das Trennen von Energien ist sicher eines der wichtigsten und heilsamsten Themenfeld überhaupt...

Dazu ein Abschnitt aus meinem Buch Zurück zum EINS SEIN...

Der britische Wissenschaftler Sheldrake hat dazu vor vielen Jahren bereits interessante Dinge herausgefunden und beschrieben (s.u.). 

Bei einer Klientin ging es in ihrem aktuellen Lebensabschnitt um das „Gängeln“ durch ihr Umfeld. Ständig gab es jemand der ihr auf die Pelle rückte, immer stahl man ihr Zeit und die freie Entfaltung. In verschiedenen Situationen ihrer Vergangenheit, aber auch im Hier und Heute wurde ihr nun gezeigt, dass es genau das ist was sie bei Menschen ihres Umfeldes macht. Bemuttern, kontrollieren und einschränken gehören zu dem was sie mehr oder weniger unbewusst immer wieder versucht. So erlebt sie nun die dringliche Aufgabenstellung: „Bei dir sind Aspekte des Loslassens und der Kontrolle sehr deutlich aktiv, es ist Zeit alles hinter dir zu lassen, lass es los!“

Sie selbst weiß, dass sie sich weiterentwickeln wird, ja will und muss. Deutlich wird aber auch, dass sie dies erst tun kann, wenn sie den Kontrollzwang über andere losgelassen hat und wenn sie andere Menschen im allgemeinen Sinne losgelassen hat. Alles in allem liest sich das einfach, ist jedoch ganz sicher eine der schwierigsten Übungen im Leben des Menschen.
Jemanden loslassen können gelingt uns nicht auf Knopfdruck. Dies wird dann offensichtlich, wenn ein geliebter Mensch uns aus einer Beziehung verlässt, wenn ein geliebtes Kind das Haus verlässt oder ein uns vertrauter Mensch stirbt.

Eine Kollegin hatte dazu folgende Aussage parat: „Loslassen bedeutet auch SEIN lassen“. Dies kann man mehrfach deuten. Zum einen kann ich es einfach sein lassen mich um den Umstand des Verlustes zu kümmern, ich hake es ab. Zum anderen kann es auch heißen, dass ich den anderen SEIN lassen kann, ich akzeptiere seine Entscheidung genau so wie er sie getroffen hat, ohne wenn und aber. Eine weitere Auslegung ist, dass ich das Leben, die Situation so annehmen kann wie es ist, es fließt so wie es fließen muss und entwickelt sich so wie es im Großen und Ganzen richtig ist. Dies ist das akzeptieren des SEIN's.

Aus einigen Erfahrungen der letzten Jahre weiß ich, dass eben das wahnsinnig schwierig ist. Da wir uns jedoch nach der Entscheidung als Menschen zu inkarnieren mit eben diesem Leben auseinandersetzen dürfen, sollten wir uns mit spielerischer Freude und Leichtigkeit den vielfältigen Situationen und Aufgaben stellen.

Stimmt… das ist manchmal verdammt schwer!

Wir werden damit beginnen uns zu bedauern und in möglichen Aggressionen und Unzufriedenheiten, sowie in Resignation zu schwelgen. Alle sind schuld an diesem Verlust. 

Gelingt es uns diese (oft sehr intensive und lange) Phase zu überstehen, erreichen wir möglicherweise die Phase der Sinnsuche. Warum geschieht das denn nun ausgerechnet uns. Auch bewusste Menschen benötigen oft etwas Zeit um zu erkennen, dass ich nur dass erlebe (siehe Resonanzgesetz) was ich in genau dieser Lebensphase zur Weiterentwicklung benötige.

So kann es sein, dass die große Liebe sich genau so intensiv anfühlt wie immer, doch das Thema Loslassen uns zwingt uns auf den folgenden Schmerz einzulassen. Es klingt gemein, ist es auch, doch ist Entwicklung im esoterischen und spirituellen Sinne meist nicht anders möglich. Wie sagt der Volksmund: „Um aufzustehen, musst du erst ganz unten sein.“

In solchen Phasen klammern und greifen wir was das Zeug hält. Der Partner wird überschüttet mit Freundlichkeiten oder Vorwürfen, der Sterbende wird gehalten um bloß nicht allein zu sein, das Kind überzeugt, dass es nirgendwo so sicher ist wie bei der Mutter. Warum tun wir das?

Nur für unser EGO (siehe oben). Nur für uns klammern wir, nicht für den der uns verlässt. Es heißt: „Wer bedingungslos liebt, der kann loslassen!“ Letztlich habe ich sowieso keinen Einfluss darauf, die Situation zu verändern, alles was ich an „Klammerenergie“ freisetze wird dazu führen, dass ich den anderen noch weiter wegstoße. Gleichzeitig verletze ich mich noch mehr und blockiere den natürlichen Energiefluss. All diese Erkenntnisse zeigen viele Klienten in ihren Sitzungen, sowohl in früheren Leben wie auch im Hier und Heute.

Sogyal Rinpoche beschreibt dies im Tibetischen Buch vom Leben und Sterben so: „Das größte Leid, was sich die Menschen zufügen ist, zu klammern und zu greifen.“

Jegliche Gelübde, jeglicher Vertrag führt dazu, dass man schnell die Realität für eine freie Beziehung verliert. Sobald wir beginnen zu klammern und zu greifen (und das ist wohl in einer Beziehung das normalste der Welt) hemmen wir unsere Entwicklung ebenso wie die des anderen. Dies ist nicht der Aufruf der freien Beziehung auf allen Ebenen und der Aufruf zum Seitensprung. Nein es ist der Aufruf den anderen grenzenlos als eigenständiges Individuum zu achten. 

Aus meiner Arbeit und den persönlichen Erfahrungen kann ich einige Ratschläge geben, dennoch ist es sehr schwierig hier eine allumfassende Vorgehensregel zum Loslassen zu geben.

  • Wie beschrieben ist es zuerst einmal wichtig den Anderen (egal ob ich ihn hasse oder liebe) voll und ganz als eigenständiges Individuum zu beachten.
  • Genauso wichtig ist es, dass ich es schaffe mich als ebensolches zu achten. Ich muss es lernen mich so zu lieben wie den anderen und umgekehrt
  • Bedingungslos muss die Liebe sein
  • Es ist sehr wichtig mich von allen Energien zu trennen die mir nicht gut tun, denen ich entwachsen bin oder die als so genannte Fremdenergie oder Besetzung an mir haften. Solche Energien hat nahezu jeder Mensch im Schlepptau.

Beziehungen zu anderen Menschen können sehr beglückend in unserem Leben sein.
Doch oft ist das nicht der Fall und wir machen uns gegenseitig das Leben schwer und das manchmal ganz unnötig. Denn, wir wissen oft nicht welche Gründe es für die Probleme im gemeinsamen Dasein gibt. So ist es heilsam an den wichtigsten Verbindungen zu arbeiten. Vor allem aber an Verbindungen zu den Menschen, mit denen wir Probleme haben. Das können neben den Lebenspartnern und Familienmitgliedern, Ex-Partner, Freunde, Verwandte, Arbeitskollegen, Chefs, Mitschüler, Nachbarn oder Haustiere sein. Wenn wir stabile und gesunde Beziehungen führen, geht es uns nicht nur besser, wir haben auch mehr Energie und Zeit für uns und andere Dinge.
Haben wir im Umgang mit Menschen allgemein Schwierigkeiten, dann müssen wir an uns selbst arbeiten, wie Blockaden lösen, Verzeihung und Vergebung üben, Seelenteile zurückholen oder an die Aufarbeitung vergangener Leben gehen…

Energetisch kann ich mir das so vorstellen. Wir wissen mittlerweile sogar aus der Quantenphysik, dass alles miteinander verbunden ist. Spirituell oder esoterisch betrachtet nennt man das beispielsweise die Matrix, das Gitternetz oder die Blume des Lebens. Die Begriffe deuten auf das gleiche hin, wenn sie auch unterschiedliches ausdrücken. Letztlich sieht man in jedem Model, dass alles in der Schöpfung miteinander verbunden ist, alles "spürt die Schwingungen" in dieser Verbindung und alles reagiert aufeinander. Je mehr man miteinander zu tun hat oder hatte um so intensiver ist die Verbindung.
Geh davon aus, dass du mit deinen Eltern, Kindern, Partnern, Chef, Ex Mann oder Frau verbunden bist wie mit einer Kette, die Energie fließt und fließt.

Wie, du hattest das Gefühl er lutscht dich immer aus, er raubt dir Energie? Ja es ist so, so funktioniert das. Du brauchst keine Angst zu haben, das ist normal.

Doch tu etwas dagegen. Trenne Deine Energien!!! Nachfolgend zeige ich eine Übung mit der dies möglich ist. Da dieses Thema oder Problem so allgegenwärtig ist, habe ich eine Heilmeditation geschrieben, die im Sommer 2014 als CD erhältlich sein wird. 2 geführte Meditationen und 2 bewährte Übungen geben verschiedene Möglichkeiten der Befreiung.

Übung:
Du begibst dich in einer ruhigen Atmosphäre (Raum, Musik, Kerze, etc.) in eine Position in der du dir vorstellen kannst, dass auf dem Boden eine (goldene) Acht ist. Du bittest nun nach einem Moment des Sammelns (Vielleicht am besten mit geschlossenen Augen) in deinen Gedanken und mit ganz  klarer Absicht den Menschen (das Tier) in die eine Schleife der Acht. Er wird kommen! Wenn du gut visualisieren kannst siehst du ihn, ansonsten weißt du dass er da ist. Dann gehst du selbst in die zweite Schleife der Acht. Nun gibst du das Signal, dass durch die Schleifen der Acht ein kraftvolles goldenes Licht fließt. Wenn du eine Nähe zu einem Helfer, einem Engel, einem Meister, einem Krafttier… hast, kannst du diesen einladen dich zu unterstützen und das Licht intensiv fließen zu lassen.

Du forderst dein Gegenüber auf dir alle Energien zurückzugeben die deine sind und gibst ihm im Gegenzug seine Energien zurück. Gegebenenfalls kannst du dies symbolisch mit überreichen von Geschenken oder Taschen machen. Die Energien werden nun ausgetauscht während das goldene Licht fließt. Nun bittest du deine Seele und dein Höheres Selbst (wenn es für dich in Ordnung ist auch den Erzengel Michael) alle energetischen Verbindungen die von dir zum Gegenüber ziehen, augenblicklich zu lösen. Oft nimmt man dabei kettenähnliche Verbindungen, Seile, Gummibänder und ähnliches wahr. Deine klare Absicht reicht aus um alle, oder zumindest viele dieser Verbindungen zu kappen und zu neutralisieren.

Dann bittest du darum, dass die Acht in der Verbindung der beiden Schleifen getrennt wird. Du verlässt deine Schleife, bedankst dich bei deinem Gegenüber für sein Mitwirken und verabschiedest ihn. Bedanke dich bei allen Helfern die du eingeladen hattest.
Sehr oft spürt der Anwender dass eine große Last abfällt und alle alten Dinge untereinander gelöst sind. Du kannst diese Methode bei allen Menschen anwenden um Energien zu lösen, unter Umständen solltest du sie bei einigen Personen mehrfach durchführen.
Solltest du eine Besserung wahrnehmen aber spüren, dass noch Dinge bestehen, die du nicht lösen kannst suche einen erfahrenen Therapeuten, Schamanen, Heiler oder mit dieser Methode vertrauten Psychologen auf.
Es gibt noch eine vereinfachte Methode die du vor allem bei Personen anwendest, die dich ständig „ankeksen“. Hier reicht es, wenn du sie bei einem Zusammentreffen in deinen Gedanken in eine Schleife der Acht setzt, während du in der anderen bist. Gleichzeitig bestimmst du mit deiner Absicht, dass er keinen Zugriff auf dich hat und mit all seinen Energien in seiner Schleife bleiben muss. Das wirkt oft Wunder! Deine Gegenüber merken zum Teil, dass sie nicht an dich herankommen, zumindest im Unterbewussten.
Bei jedem weiteren Zusammentreffen kannst du dies wiederholen. Irgendwann musst du dich jedoch der Ursache stellen und Grundsätzliches klären und lösen.

 

 

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