Glaubenssätze

Deine Glaubenssätze

Glaubenssätze kennt jeder, hat jeder und sie prägen unser Leben im Denken, Fühlen und Handeln.

Es sind ausgesprochene Aussagen an die wir "glauben" - Leitsprüche, die wir für "wahr" halten - die wir als "unsere Einstellung" vertreten. Diese Glaubensätze stammen nicht nur aus dem jetzigen Leben sondern zum Teil aus früheren Leben.

Glaubenssätze sind uns nicht immer bewusst, doch sie wirken auf unser ganzes Da-SEIN, sie lassen uns Dinge anders wahrnehmen als diese tatsächlich sind.  

Einschränkende Glaubenssätze hindern uns an unserem wirklichen SEIN:

  • Eine Frau kann das nicht
  • Das schaffe ich nie
  • Ich gewinne nie
  • Ich habe die Fülle nicht verdient
  • Ich werde nur geliebt, wenn ich etwas dafür tue
  • Ich bin es nicht wert geliebt zu werden
  • Ich bin nicht gut genug
  • Andere haben die Macht über mich
  • Die Welt ist schlecht
  • Reich wird man nicht durch Ehrlichkeit
  • Ich habe immer Probleme
  • Es ist alles so schwer
  • Keiner hat mich richtig lieb, und vieles mehr

 

Unsere Glaubenssätze übernehmen wir wie berichtet zum Teil aus früheren Leben. So habe ich beispielsweise mehrfach erlebt, dass Menschen die in einem früheren Leben den Verlust eines Kindes zu beklagen hatten, einen Glaubenssatz abspeicherten wie: „ein Kind zu haben ist mit viel Schmerz verbunden“. Dies führt dann oft zur Kinderlosigkeit oder dem nur zu gut bekannten Gluckenverhalten, da Körper, Geist und Seele genau diesen Satz kennen, auch wenn er dem Menschen nicht mehr bewusst ist. Und – dieser Glaubenssatz wird als gespeicherte Wahrheit das aktuelle Geschehen entscheidend beeinflussen, auch wenn es im Heute nichts mehr mit der Wirklichkeit zu tun hat.  

Auch Armuts- und Keuschheitsgelübde resultieren teilweise aus solchen Glaubensätzen vergangener Leben, beziehungsweise üben sie heute noch Kraft und Macht aus. Ein Leben im Mangel, ein Leben ohne Partner oder Kinder ist auf diese Weise oft selbstkreiert ohne es zu wissen oder zu ahnen.

Aber auch durch Aussagen wichtiger Bezugspersonen wie Eltern, Großeltern, Geschwister, Lehrer, Freunde und Partner werden Glaubenssätze angenommen. Fernsehen Radio, Zeitungen und  gesellschaftliche Anlässe zeigen uns beispielsweise das Schönheits- und Jungsein- Ideal und lassen es schnell durch Glaubenssätze implementieren. „Nur wer schön ist, hat Erfolg“ könnte ein solcher Satz sein.

Eigene Erfahrungen und Erlebnisse, insbesondere Schicksalsschläge wie Unfälle, Verletzungen jeglicher Natur, Missbrauch und vieles mehr führen oft zu Glaubenssätzen die das Leben fortan begrenzen. Wer nach einer Trennung das Gefühl hat, dass alle Frauen Herzen brechen, wird Schwierigkeiten haben sich auf eine neue Liebe einzulassen.  

Wichtig ist es, herauszufinden, ob wir durch solche Glaubenssätze eingeschränkt sind. Jeder kennt einige der oben aufgeführten Sätze oder bemerkt in bestimmten Situationen, dass er nicht frei handelt.

Ebenso wichtig ist es zu erkennen, dass, wenn wir Glaubenssätze übernehmen, diese nur eine mögliche Sicht der Dinge sind und nicht unbedingt "unserer" Wahrheit entsprechen.

Glaubenssätze können auch nützlich sein und zwar dann, wenn sie uns helfen, Gegebenheiten schnell und sicher einzuordnen und rasch darauf zu reagieren. Dann geben sie unserem Leben Stabilität und Sicherheit.

Einschränkende Glaubenssätze hindern uns daran, das zu leben, was wir wirklich sind und wollen. Sie beschneiden uns in unserer Freiheit und Selbstverwirklichung. Selten überprüfen wir unsere Glaubenssätze und so bleiben sie in unserem Unterbewusstsein bestehen, auch wenn sie schon lange nicht mehr zutreffend sind.

So glauben wir oft Dinge und halten sie für "wahr". Besonders immer wieder bestätigte und alte Glaubenssätze sind tief in unser Unterbewusstsein, aber auch in unser Bewusstsein eingelagert und warten still auf den Startschuss, um dann sofort in Aktion zu treten.   

Wie schaffen wir es Glaubenssätze zu entlarven, zu erkennen?

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es schwer ist zu erkennen dass man einen oder mehrere Glaubenssätze abgespeichert hat. In Rückführungen spürt man Glaubenssätze auf, aber auch mit bewusstem Hinschauen, Hinhören, und Leben ist es durchaus möglich an eigene Glaubenssätze heranzukommen. Sind sie aufgespürt, beginnt man bewusst zu begreifen wie sie uns beeinflussen.

Es kann hilfreich sein, vertraute, bewusste Mitmenschen zu bitten uns auf einschränkende Glaubenssätze aufmerksam zu machen, damit wir sie auflösen können. Dabei ist vor allem auf Aussagen die Wörter wie "immer", "alle", "jeder" oder "grundsätzlich" enthalten, zu achten!

So kann man einschränkende Glaubenssätze aufgeben und durch unterstützende Glaubenssätze die Freude und Erfolg in unser Leben bringen, ersetzen.

Ich kann nicht gewinnen (entstammt vielleicht dem Sprichwort: "Wie gewonnen - so zerronnen") wird beispielsweise ausgetauscht mit dem Satz: „ich bin es wert Fülle zu erlangen, etc.“.

Alles was den Sinn trägt etwas nicht zu können oder zu verdienen wird durch eine positive Aussage ersetzt.

Prägungen jeglicher Art bestimmen unser Leben::

 „Es ist Zeit sie zu lösen.“

Sobald wir lernen, dass nicht unser Verstand der Hüter allen Wissens und aller Erfahrungen ist, sondern ein weitaus größerer Schatz an Erkenntnis, Wissen und Weisheit in unserer Seele liegt, aber auch im Unterbewussten schlummert um genau zu Tage zu treten wenn beispielsweise ein Glaubenssatz wirksam werden will, können wir aufmerksam wahrnehmen und gegensteuern. Wir selbst bestimmen inwieweit wir uns steuern lassen oder uns selbst steuern.

 

Ich kann mich aus mir selbst heraus wandeln, unabhängig von Anderen! Ich bin meines Glückes Schmied!

 

Das heißt also: „Ran an das Aufspüren, wenn Du den Anfang gemacht hast, ist es gar nicht mehr so schwer“! Spirituell und esoterisch betrachtet, gibt es letztlich nichts, was wir nicht mit unserem Willen beeinflussen und herbeiführen können. Gelingt es nicht unseren Willen wirklich umzusetzen, sind nicht alle Hindernisse beiseite geräumt! Bei dieser so genannten Manifestation ist es wichtig, nicht zu wünschen, sondern eine klare Absicht zu äußern!

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